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6. ZEIT KONFERENZ "Hochschule & Bildung"- Eindrücke 2014

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Kooperationen gezielt stärken

Auf der 6. ZEIT-Konferenz „Hochschule und Bildung“ tauschten sich Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über das Wissenschaftssystems im Wandel aus. Zudem wurde der „Hochschulmanager des Jahres“ gekürt.

Die diesjährige Konferenz, abermals gemeinsam von der Wochenzeitung DIE ZEIT und MLP gestaltet, stellte in den Mittelpunkt, wie sich Hochschulen im Spannungsfeld zwischen Exzellenz und Sparzwang weiter behaupten können. Wichtige Fragen dabei: Was bedeutet die geplante Aufhebung des sogenannten Kooperationsverbots für die Hochschulen? Welche Rolle werden staatliche, duale und private Hochschulen künftig spielen? Und welche Potenziale haben Fusionen von Hochschulen oder Kooperationen, etwa mit außeruniversitären Forschungsinstituten und der Wirtschaft? Die Veranstaltung fand am 18. November 2014 in der Berliner Akademie der Wissenschaften statt und war mit mehr als 400 Teilnehmern ausgebucht.

Zu Veranstaltungsbeginn nahm MLP Gründer Dr. h.c. Manfred Lautenschläger in seinem Grußwort die geplante Grundgesetzänderung zum Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern im Bereich der Hochschulen zum Anlass, auf die sich daraus ergebenden Chancen – auch in der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft – hinzuweisen. Dabei könnten die Verbindungslinien zwischen Wirtschaft und Wissenschaft noch deutlicher gezogen werden. Gezielt gestärkte Kooperationen seien für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Johanna Wanka, betonte die Bedeutung des Bundes als wissenschaftspolitischer Gestalter. Viele wichtige Impulse in der Hochschulwelt, so etwa die Exzellenzinitiative oder die verschiedenen Hochschulpakte, sind vom Bund initiiert worden. Wanka warnte davor, zu glauben, dass der Bund nach einer Aufhebung des Kooperationsverbots seine Investitionen in die Hochschulen noch weiter steigern werde. Der Bund sei eben nicht in erster Linie verantwortlich für die Hochschulen; dies sei nach wie vor Ländersache. „Bund und Länder müssen die wissenschaftlichen Bedingungen gemeinsam gestalten“, so Wanka.

Bester Hochschulmanager 2014

Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung der „Hochschulmanager des Jahres“ gekürt. Die Auszeichnung erhält, wer durch herausragende Führungsleistung die Entwicklung seiner Hochschule geprägt und wichtige Veränderungsprozesse initiiert hat. Preisträger in diesem Jahr: Prof. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der Exzellenzuniversität TU Dresden. Er schaffe es, die Balance zu halten, Ziele zu definieren und diese im Team mit klar verteilten Rollen gemeinsam umzusetzen, so die mit hochrangigen Hochschulexperten besetzte Jury.

Weitere Referenten waren: Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Albert Berger, Kanzler der Technischen Universität München, Prof. Horst Hippler, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Volker Meyer-Guckel, Stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e. V., Prof. Manfred Prenzel, Vorsitzender des Wissenschaftsrates, und Prof. Frank Ziegele, Geschäftsführer, Centrum für Hochschulentwicklung GmbH (CHE).

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