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MLP erweitert Handlungsspielräume durch geänderte Konzernstruktur

  • Regulierte Bankaktivitäten künftig in einem Unternehmen gebündelt
  • Handlungsspielräume werden durch deutlich erhöhte freie Eigenmittel erweitert
  • MLP bietet Kunden auch künftig das heutige Leistungsspektrum an

Wiesloch, 21. Februar 2017 – Der Aufsichtsrat der MLP AG hat heute der vom Vorstand vorgeschlagenen Weiterentwicklung der Konzernstruktur zugestimmt. Durch eine gesellschaftsrechtliche Trennung wird das regulierte Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäft in der einen und das sonstige Makler- und Beratungsgeschäft in der anderen Gesellschaft konzentriert. Außerdem wird der aufsichtsrechtliche Konsolidierungskreis enger gefasst.

Diese Maßnahmen haben das Ziel, dass die freien aufsichtsrechtlichen Eigenmittel deutlich ansteigen. Auf Basis der aktuellen Eigenmittelanforderungen rechnet MLP damit, dass sich schrittweise bis Ende 2021 die freien Eigenmittel um voraussichtlich rund 75 Mio. Euro erhöhen. Sämtliche Kundenbeziehungen werden zu unveränderten Konditionen fortgeführt und die MLP Gruppe wird auch künftig alle relevanten Dienstleistungen und Produkte in den Bereichen Bank und Vermögensmanagement anbieten.

„Unser Bankgeschäft ist risikofern. Trotzdem schlagen die seit der Finanzkrise deutlich gestiegenen Kapital- und aufsichtsrechtlichen Anforderungen vollständig bei uns durch. Durch die Erhöhung unserer freien Eigenmittel erweitern wir unsere unternehmerischen und wirtschaftlichen Spielräume deutlich, vor allem für Investitionen und Akquisitionen, aber auch in der Dividendenausschüttung“, sagt Dr. Uwe Schroeder-Wildberg, Vorstandsvorsitzender der MLP AG. „Unsere Kunden erhalten auch künftig sämtliche Dienstleistungen in der gewohnt hohen Qualität.“

Darüber hinaus bietet die neue Konzernstruktur MLP künftig im Bankbereich die Möglichkeit, strategische Kooperationen einzugehen und Bankdienstleistungen zusätzlich für andere Marktteilnehmer anzubieten.

Für die Maßnahmen erwartet MLP Einmalkosten in Höhe von voraussichtlich 9 Mio. Euro in 2017. Unter Berücksichtigung dieser Einmalkosten rechnet MLP mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von mindestens 36 Mio. Euro für 2017, was eine Steigerung von 17 Prozent gegenüber 2015 (30,7 Mio. Euro) darstellt. Dies entspricht einem prognostizierten operativen EBIT (vor einmaligen Sonderaufwendungen) von mindestens 45 Mio. Euro in 2017.

Der Vorstand beabsichtigt, seinen Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2017 – bei einer Ausschüttungsquote von weiterhin 50 bis 70 Prozent – auf das operative Konzernergebnis zu beziehen; die Einmalaufwendungen sollen also ausgeglichen werden.

Die Umsetzung der Maßnahmen wird für Frühjahr 2018 erwartet. Sie steht unter dem Vorbehalt der abschließenden Abstimmung mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Über die Bank bietet MLP seinen Kunden Giro- und Tagesgeldkonten sowie Kreditkarten und ein Wertpapierdepot an. Darüber hinaus werden in Spezialbereichen, beispielsweise bei Praxisfinanzierungen von Medizinern Kredite vergeben.

Über Details berichtet MLP auch im Rahmen der Jahrespresse- und Analystenkonferenz am 23. Februar in Frankfurt.