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Volatile Kapitalmärkte und steuerlicher Sonderaufwand belasten Ergebnis im dritten Quartal

Die Geschäftsentwicklung der MLP AG wurde im dritten Quartal maßgeblich von den starken Volatilitäten an den Kapitalmärkten geprägt. Dadurch lagen die Zuflüsse durch Performance Fees im Vermögensmanagement signifikant unter den Planungen. Allein dieser Effekt führte im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres zu einer Reduzierung des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -2,4 Mio. Euro. Außerdem ist die Altersvorsorge aufgrund der anhaltenden Diskussionen um Lebensversicherer und ihre Produkte weiterhin von einer spürbaren Zurückhaltung geprägt. Insgesamt erwartet MLP im dritten Quartal ein um die Akquisition von DOMCURA bereinigtes Proforma-EBIT von 0,2 Mio. Euro (Q3 2014: 4,9 Mio. Euro).

Außerdem wird MLP im dritten Quartal eine einmalige Sonderbelastung des Finanzergebnisses von -2,0 Mio. Euro und eine Steuernachzahlung von -1,1 Mio. Euro verbuchen. Hintergrund ist ein zusätzlicher Steueraufwand, der maßgeblich aus den bereits bis 2007 eingestellten Auslandsaktivitäten von MLP stammt. Aufgrund dieser Sondereffekte wird ein Konzernergebnis von -2,9 Mio. Euro erwartet (Q3 2014: 3,4 Mio. Euro).

Nach neun Monaten liegt das Proforma-EBIT (vor Akquisitionen) bei 8,3 Mio. Euro (9M 2014: 9,4 Mio. Euro). Zum Jahresende rechnet MLP mit einer deutlichen Beschleunigung in der Geschäftsentwicklung. Angesichts der genannten Effekte, eines starken vierten Quartals im Vorjahr und weiterhin sehr schwieriger Märkte in der Altersversorge wird die bisher angestrebte leichte Steigerung des EBITs gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich nicht erreicht.

Alle berichteten Zahlen sind vorläufig.